Wir + Kinder + Ponys = Ponyschule Heimsen

Viktoria

Mit meinem Mann, unseren drei Kindern und Hunden genießen wir das Landleben in Heimsen in vollen Zügen. Dabei dreht es sich natürlich besonders viel um die Pferde – beruflich und privat. So sind auch unsere Jungs schon „aufs Pony gekommen“ und ganz begeistert.

 

Seit meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Ergotherapeutin in 2012 habe ich viele therapeutische Erfahrungen sammeln können. Seit 2017 arbeite ich in einer Frühförderstelle, die sich vor allem auf Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen spezialisiert.

 

Als leidenschaftliche Reiterin verbringe ich meine Freizeit vor allem mit den Pferden und gemeinsamen Stunden auf dem Hof und kann verstehen, dass es für Kinder nichts Schöneres gibt, als mit Pferden zusammen zu sein. Das ist bei mir schon so, seitdem ich 13 Jahre alt bin und hat sich bis heute nicht geändert.

 

Ich freue mich, dass ich meinen Beruf mit den Ponys verbinden kann und innerhalb der Ponyschule genau das machen darf, was mir unheimlich am Herzen liegt. Meine Berufung verstehe ich im Bereich der Ergotherapie, der Arbeit mit Kindern und vor allem in Verbindung mit den Pferden.

 

Erste Erfahrungen im Bereich des therapeutisches Reiten konnte ich bereits während eines Praktikums im Bereich der Hippotherapie sammeln. In 2022 habe ich die Weiterbildung zur Equinen Ergotherapeutin sehr erfolgreich bestanden und kann meine Fähigkeiten nun noch umfassender in die Ponyschule einbinden.

 

Innerhalb meiner Praxisarbeit bei der IFF Porta leite ich die therapeutischen Stunden zur Frühförderung in der Ergotherapie in der Ponyschule. Die unglaublichen Fortschritte der Kinder zeigen mir regelmäßig, wie wertvoll die Arbeit mit Pferden ist und das ist meine Berufung in diesem Bereich mit ganzem Herzen gefunden habe.


Laura

Auf unserem wunderschönen Hof in Petershagen Heimsen betreiben mein Mann und ich die gewerbliche Pferdehaltung seit 20 Jahren. In 2022 haben wir die Anlage umgebaut und zu einem modernen Trainingsstall verwandelt.

 

Hier trainiere ich Menschen und ihre Pferde, nehme Pferde in Ausbildung oder gebe Seminare rund um den Pferdesport. Unsere eigenen Pferde bilde ich bis in die schweren Klassen aus, was wir hin und wieder auf Shows oder Turnieren veranschaulichen. Mit unserer kleinen Zucht stellen wir Ponys für die ganze Familie.

 

Auch ich habe klein angefangen und als Kind jede freie Minute mit Pferden verbracht. Ich weiß allerdings auch, welche Themen mir sehr gefehlt haben und was hätte besser sein können. Damals  war das Lernen und die Methoden rund ums Pferd veraltet und oft unangemessen. Das möchte ich mit unserer Ponyschule ändern und besser machen, denn die Kinder sind unsere Zukunft!

 

Als geprüfte Pferdewirtin weiß ich, dass ein harmonisches Miteinander zwischen Pferd und Mensch seinen Ursprung in Verständnis, Achtung und Wissen gegenüber dem Pferd hat und wir Probleme auf einer gemeinsamen Ebene lösen sollten. In meinen Seminaren arbeite ich mit ganz unterschiedlichen Menschen, Pferden, Problemen und Stärken, die zumeist ein Kernthema haben: Kommunikation.

 

Diese Kommunikation beginnt nicht im Sattel, sondern in der Natur des Pferdes: Am Boden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass gerade Kinder bereits früh den richtigen Umgang und die Sprache der Pferde lernen, sie als Partner schätzen, bei dem es um so viel mehr geht, als das reine Reiten.

 

Unsere Ponys bilde ich durchgehend zu verlässlichen und lieben Partnern aus, die geduldig aber auch mit einer angemessenen Sensibilität reagieren. Damit es den Pferden gut geht, tun wir auf unserem Hof alles dafür, damit es ihnen an nichts fehlt.

 

Somit sorge ich in unserer Ponyschule neben dem Unterricht mit den Kindern im Hintergrund für die nötige Ausbildung, Organisation und Bürokratie, damit alles reibungslos abläuft und die Kinder wunderbare Stunden bei uns genießen können.


Maja

Ich heiße Maja Horstmann und bin 27 Jahre alt. Das erste Mal habe ich mit drei Jahren auf dem Pferd gesessen und seitdem gibt es mich nicht mehr ohne Pferde und Ponys. Mit meinem Pflegepferd, einer Tinkerstute, verbringe ich gerne meine Freizeit und kann meinen Gedanken freien Lauf lassen.

 

2015 habe ich meine Ausbildung zur Ergotherapeutin erfolgreich abgeschlossen und arbeite nun beim IFF Porta ausschließlich als Ergotherapeutin mit Kindern, worin ich meine absolute Erfüllung gefunden habe. In diesem Jahr habe ich außerdem die Weiterbildung zur Assistentin im therapeutischen Reiten erfolgreich bestanden und freue mich, die Kinder mit der Reittherpie zu unterstützen.

 

Jahrelang ritt ich im Reitverein im Dressur- und Springunterricht und habe dort auch die ein oder andere negative Erfahrung gemacht. Ich hätte mir früher das Lernen rund ums Pferd und den Reitunterricht mit weniger Strenge und mehr Verständnis für uns Kinder gewünscht. Deshalb freue ich mich heute umso mehr, dass ich in der Ponyschule Heimsen den Kindern diese besondere Zeit so geben kann, wie sie sein sollte.


Eileen

Ich bin Eileen, 29 Jahre alt und lebe mit meinem kleinen Hund in Kirchlengern. Ich reite schon seit meiner frühen Kindheit und habe seit über 15 Jahren Erfahrung mit eigenen Pferden. Mein allererstes Pony „Little Sunnyboy“, ist mittlerweile über 30 Jahre alt und noch immer in unserem Besitz, genießt aber schon seit einigen Jahren seine wohlverdiente Rente mit Pferdekumpels auf der Weide.


Mit meinem Großpferd „Lui“ habe ich in den vergangenen Jahren an vielen Turnieren teilgenommen, hauptsächlich in Spring- und Geländeprüfungen, die ein oder andere Schleppjagd sind wir auch schon mit geritten. Neben dem Training mache ich mit ihm gerne entspannte Ausritte und übe mich in der Bodenarbeit.

 

Aktuell studiere ich an der Universität Osnabrück Erziehungswissenschaften und Philosophie und arbeite als zertifizierte Erlebnispädagogin beim Helden e.V. in Bielefeld.

Als erlebnispädagogische Trainerin bin ich regelmäßig in Schulen unterwegs und führe dort mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersgruppen (Grundschule bis Oberstufe) mehrtägige Seminare zu den Themen Sozialpsychologie und Sozialkompetenz, Zivilcourage, Heroismus und Mobbing durch.

 

Der Fokus liegt dabei auf der Prävention und auch Intervention von (Cyber-)mobbing und Rassismus, mit dem Ziel einen positiven Werte- und Normenrahmen innerhalb der Klasse zu etablieren, in dem jede*r so sein kann, wie er oder sie sein möchte. Zudem betreue ich auch immer wieder verschiedene Ferienfreizeiten, z.B. auch in Jugendherbergen oder an der eigenen Wildnisschule.

 

Zusätzlich habe ich noch eine zertifizierte Ausbildung zur Wildnispädagogin absolviert, da mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in und mit der Natur besonders viel Spaß macht und ich draußen dann so richtig in meinem Element sein kann.

 

Daher freue ich mich sehr, Teil des Teams der Ponyschule Heimsen zu sein, was mir die Möglichkeit bietet, meine Leidenschaft – die Pferde – mit meiner pädagogischen Arbeit zu kombinieren und dabei die Kinder gemeinsam mit den Ponys und Pferden zu erleben, zu unterstützen und zu begleiten.



Unsere Ponys sind für Kinder da!

Unsere Pferde sind unsere wichtigsten Mitarbeiter und genießen vollumfängliche Fürsorge, damit es ihnen auch an nichts mangelt. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sie so artgerecht wie möglich leben und alles haben, was sie zum Glücklichsein brauchen.

 

In Offenstallhaltung sind sie stets ausgeglichen, gut versorgt und können herum toben, wie sie lustig sind. Sie dürfen sich bei jedem Wetter im Dreck wälzen, miteinander spielen, faulenzen oder satt fressen.

 

Jeder hat einen eigenen, liebenswerten Charakter, mit dem sie nicht nur Kinder um den Huf wickeln. Für jedes Kind gibt es bei uns das passende Pferd, beziehungsweise sie finden sich von selbst. Darauf haben wir meist gar keinen Einfluss, denn es ist wie Liebe auf den ersten Blick.

Für unsere praktischen Einheiten nutzen wir pferdefreundliches und schonendes Material, das speziell auf die Pferde angepasst ist. Deshalb longieren wir hauptsächlich mit einem sogenannten Kappzaum, der weich gepolstert ist.

 

Wir lehnen die Nutzung von Hilfszügeln aller Art ab und setzen auf eine umfassende Ausbildung unserer Pferde, damit sie ihre Arbeit lange und gesund mit den Kindern leisten können.

 

Um das Gefühl für die Pferdebewegungen spürbar zu machen, benutzen wir flexible Sattelsysteme, wie zum Beispiel Fellsättel und dicke Pads, die trotzdem den Pferderücken schonen.

 

Auf den Fotos könnt Ihr sehen, was unsere Ponys so tun, wenn sie nicht gerade Kinder glücklich machen. Neben ihrem Job in der Ponyschule, sind sie gut ausgebildete und erfahrene Lehrpferde in vielen Sparten des Pferdesports.


Jonny

Welsh Cob, 145 cm, 11 Jahre alt

Ich bin der Herdenchef und habe alles im Blick. Zu meinen Pferdefreunden bin ich aber dennoch sehr fair und freundlich, damit sich auch jeder wohl fühlt. Zu den Fohlen bin ich immer ein sehr netter Onkel.

 

Da meine Bewegungen sehr weich sind, ist es besonders leicht auch die schnelleren Gangarten auf meinem Rücken zu lernen. Außerdem bin ich stark und kräftig und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.

 

Ich bin unter dem Sattel besonders weit ausgebildet und fahre oft auf Turniere, wo ich zeigen kann, was ich neben der Ponyschule so alles gelernt habe.


Guapa

Spanier, 150cm, 5 Jahre alt

Ich bin die jüngste im Bunde und komme aus Spanien. Auf dem Transport bin ich hingefallen und habe mir die Schulter gebrochen. Das hat leider niemand gemerkt oder behandelt und so wurde ich als reines Freizeitpferd angeboten. Da ich so lieb zu Kindern bin und alles in Ruhe angehe, hat Laura mich für die Ponyschule und als Therapiepferd gekauft.

 

Bis dahin wusste ich noch gar nicht, wie das an der Longe und mit dem Reiten so geht und wie ich meine kaputte Schulter mit den anderen Beinen ausgleichen kann. Aber Laura meinte: "Das bekommen wir hin!", und gab mit eine Chance. Während meiner Ausbildung zum Reitpferd habe ich alles sofort verstanden und war sehr dankbar, dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin. Am Anfang konnte ich nicht gerade laufen aber mit vielen tollen Übungen, kann ich heute sogar galoppieren.

 

Die regelmäßige Krankengymnastik ist ganz wichtig für mich, damit ich mich gut bewegen kann und keine Schmerzen habe. Sie macht natürlich nicht so viel Spaß. wie die Zeit mit den Kindern, aber daran gewöhnt man sich.

 

In der Ponyschule stelle ich mich auf jedes Kind ein und ganz besonders natürlich auf jene, mit Handycap. Ich weiß genau, wie es ist, wenn man etwas "besonderes" ist und nehme meinen Job in der Therapie sehr ernst.

 

(Guapa, zu Deutsch: "Die schöne")


Shadow

Hackney Horse, 160cm, 6 Jahre alt

Ich bin der größte unter den „Ponyschulponys“ und mit meinen fast 1,60 Metern Stockmaß auch eigentlich kein Pony mehr. Aber dafür bin ich die Ruhe selbst und ein echter „Gentle Giant“. Ich mache gerne etwas mit den fortgeschritteneren Kindern und genieße das Putzen in vollen Zügen. Meistens so sehr, dass ich dabei fast einschlafe…

 

Die Kinder freuen sich immer riesig, wenn wir galoppieren, denn das kann ich richtig gut. Ich mache so große Galoppsprünge, dass man fast abhebt und fliegt.

 

Eigentlich bin ich ein holländischer Traber und gehe vor der Kutsche. Aber die Kinder haben es mir einfach mehr angetan und so habe ich andere Wege eingeschlagen. Besonders gerne arbeite ich mit Kindern, die ein Handycap haben, denn zu denen habe ich sofort einen Draht.


Lilly

Welsh Pony, 125 cm, 14 Jahre

Wenn alle anderen Ponys müde sind, werde ich erst richtig wach! Ich habe nämlich mehr Sprit als die anderen getankt und vor allem mit etwas fortgeschritteneren Kindern Spaß.

 

Ich gehe gerne an die Longe und kann auch mal richtig schnell laufen, wenn die Kinder das möchten. Das finde ich nämlich super!

 

Wenn ich nicht gerade einen guten Job in der Ponyschule mache, gehe ich vor der Kutsche und wir fahren sogar aufs Turnier. Zusammen mit meiner Tochter Polly sind wir dann auch im Zweispänner unterwegs.


Polly

Welsh Pony, 125 cm, 4 Jahre alt

Anders als meine Mutter, bin ich eher von der ruhigen Sorte. Das muss also an meinem Papa liegen, denn ich bin ganz gemütlich unterwegs.

 

Das ist aber super, wenn Kinder noch etwas unsicher sind oder noch nie auf dem Pferd saßen. Dann kann ich ihnen zeigen, dass es nichts schöneres gibt, als auf unserem Rücken zu sitzen und man überhaupt keine Angst haben muss.

 

Ich finde Ausritte und Geschicklichkeitsaufgaben außerdem besonders toll und freue mich, wenn wir mit der Kutsche unterwegs sind.


Horst

Mini-Appaloousa, 85 cm, 5 Jahre alt

Ich bin Horst und übersäht von einhundertund... unzähligen Punkten. Deshalb bin ich auch kein Shetlandpony, sondern ein Mini-Appaloousa. Mit meinen 85cm Stockmaß begegne ich den kleinsten Kindern auf einer (Größen-) Ebene und zeige ihnen, wie schön es ist, mit Ponys zusammen zu sein. Ich bin dabei ein ganz feiner und lieber Kerl und für jeden Spaß zu haben.

 

Neben meinem Job in der Ponyschule fahre ich unheimlich gerne mit dem Sulky los. Dabei drehen wir des Öfteren unsere Runden durchs Dorf und ich stelle unter Beweis, was wir kleinen Mini-Ponys sonst noch so alles drauf haben.



Unsere Pferde in Action