Wir + Ponys + Kinder = Ponyschule Heimsen


Die gemeinsame Zeit mit Pferden ist die schönste, die es gibt - das sehen nicht nur Kinder so! Warum man nicht genug von der Pferdewelt bekommen kann, wissen wir ganz genau, denn wir stecken zu 100 Prozent in ihr fest und möchten auch nicht mehr heraus.

 

Wir und unsere Ponys leben im schönen Petershagen Heimsen und haben 2016 eine Ponyschule eröffnet, die Kindern den Weg in die Pferdewelt ermöglicht: Die Ponyschule Heimsen

 

Wir fügen unsere Kompetenzen rund um das Pferd und Pädagogik zu einem großen Ganzen zusammen und erstellen damit ein Konzept, das neben der Liebe zum Pferd auch eine ganze Menge Wissen vermittelt.

Deshalb möchten wir nicht nur Kindern die Möglichkleit geben, die Sprache der Pferde zu lernen, sondern auch die Eltern miteinbeziehen und ihnen wertvolle Momente zusammen mit ihren Kindern schenken.

 

Wir lieben, was wir tun und ohne unsere Ponys geht nichts! Sie sind das Herzstück unserer Ponyschule und die besten Freunde der Kinder. Von Ihnen lernen auch wir immer wieder etwas Neues und freuen uns über ihre Neugierde, zusammen mit den Kindern an Aufgaben zu wachsen. Sie schenken uns ihr Vertrauen und sind einfach unbezahlbar.

Schaut doch mal, wer sich hinter der Ponyschule verbirgt!



Die Zweibeiner

Viktoria

Mit meinem Mann, unseren drei Kindern und Hunden genießen wir das Landleben in Heimsen in vollen Zügen. Dabei dreht es sich natürlich besonders viel um die Pferde – beruflich und privat. So sind auch unsere Jungs schon „aufs Pony gekommen“ und ganz begeistert.

 

Seit meiner Ausbildung zur staatlich anerkannten Ergotherapeutin in 2012 habe ich viele therapeutische Erfahrungen sammeln können. Seit 2017 arbeite ich in einer Frühförderstelle, die sich vor allem auf Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten und Behinderungen spezialisiert.

 

Als leidenschaftliche Reiterin verbringe ich meine Freizeit vor allem mit den Pferden und gemeinsamen Stunden auf dem Hof und kann verstehen, dass es für Kinder nichts Schöneres gibt, als mit Pferden zusammen zu sein. Das ist bei mir schon so, seitdem ich 13 Jahre alt bin und hat sich bis heute nicht geändert.

 

Ich freue mich, dass ich meinen Beruf mit den Ponys verbinden kann und innerhalb der Ponyschule genau das machen darf, was mir unheimlich am Herzen liegt. Meine Berufung verstehe ich im Bereich der Ergotherapie, der Arbeit mit Kindern und vor allem in Verbindung mit den Pferden.

 

Erste Erfahrungen im Bereich der Therapie mit Pferden konnte ich bereits während eines Praktikums im Bereich der Hippotherapie sammeln. In 2022 habe ich die Weiterbildung zur Equinen Ergotherapeutin bestanden und kann meine Fähigkeiten nun noch umfassender in die Ponyschule einbinden.


Laura

Auf unserem wunderschönen Hof in Petershagen Heimsen betreiben mein Mann und ich die gewerbliche Pferdehaltung seit 20 Jahren. Unter dem Gewerbe „Lauras Hof – Ausbildung von Pferd mit Mensch“ trainiere ich Menschen und ihre Pferde im mobilen Unterricht, Kursen und Seminaren und trete mit meinen Pferden regelmäßig auf Messen und Veranstaltungen auf. Mit unsere kleinen Zucht stellen wir regelmäßig Nachzuchten für die ganze Familie und nehmen Pferde bei uns in Ausbildung.

 

Auch ich habe klein angefangen und als Kind jede freie Minute mit Pferden verbracht. Ich weiß allerdings auch, welche Themen mir sehr gefehlt haben und was hätte besser sein können. In meiner Kindheit war das Lernen und die Methoden rund ums Pferd veraltet und oft unangemessen. Das möchte ich mit unserer Ponyschule ändern und besser machen, denn die Kinder sind unsere Zukunft - eine Ponyschule entstand.

 

Als Pferdetrainerin weiß ich, dass ein harmonisches Miteinander zwischen Pferd und Mensch seinen Ursprung in Verständnis, Achtung und Wissen gegenüber dem Pferd hat und wir Probleme auf einer gemeinsamen Ebene lösen sollten. In meinen Seminaren arbeite ich mit ganz unterschiedlichen Menschen, Pferden, Problemen und Stärken, die zumeist ein Kernthema haben: Kommunikation.

 

Diese Kommunikation beginnt nicht im Sattel, sondern in der Natur des Pferdes: Am Boden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass gerade Kinder bereits früh den richtigen Umgang und die Sprache der Pferde lernen, sie als Partner schätzen, bei dem es um viel mehr geht, als das reine Reiten.

 

Unsere Ponys bilde ich durchgehend zu verlässlichen und lieben Partnern aus, die geduldig aber auch mit einer angemessenen Sensibilität reagieren. Sie sind damit ideale Lehrer, die Kinder mit Ruhe und Geduld auf ihrem Weg zu begleiten. Damit es den Pferden gut geht, tun wir auf unserem Hof alles dafür, damit es ihnen an nichts fehlt.

 

Somit sorge ich in unserer Ponyschule neben dem Unterricht mit den Kindern im Hintergrund für die nötige Ausbildung, Organisation und Bürokratie, damit alles reibungslos abläuft und die Kinder wunderbare Stunden bei uns genießen können.



Unsere Pony sind für Kinder Da!

Unsere Pferde sind unsere wichtigsten Mitarbeiter und genießen vollumfängliche Fürsorge, damit es ihnen auch an nichts mangelt. Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sie so artgerecht wie möglich leben und alles haben, was sie zum Glücklichsein brauchen.

 

In Offenstallhaltung sind sie stets ausgeglichen, gut versorgt und können herum toben, wie sie lustig sind. Sie dürfen sich bei jedem Wetter im Dreck wälzen, miteinander spielen, faulenzen oder satt fressen.

 

Sie wissen sich immer zu benehmen, auch wenn mal ein Abenteuer mit den Kindern sehr aufregend ist. Man kann sich zu 100 Prozent auf sie verlassen und ihnen alle Sorgen anvertrauen.

 

Jeder hat einen eigenen, liebenswerten Charakter, mit dem sie nicht nur Kinder um den Huf wickeln. Wir lieben unsere Ponys heiß und innig, denn sie geben immer alles und das jeden Tag.

Auf den Fotos könnt Ihr sehen, was unsere Ponys so tun, wenn sie nicht gerade Kinder glücklich machen. Neben ihrem Job in der Ponyschule, sind sie gut ausgebildete und erfahrene Lehrpferde in vielen Sparten des Pferdesports.

 

Genau deshalb sind sie sehr aufmerksam und neugierig und werden fortwährend gefördert und ausgebildet. Einen Ponydickkopf oder verschlafene Ponyaugen, sucht man bei ihnen vergeblich.

 

Wir möchten, dass sie genau diese aufgeweckte Art behalten, weshalb wir sie nicht für die breite Masse zum „ausprobieren“ oder „ausleihen“ zur Verfügung stellen, sondern sie nur unter Aufsicht im Rahmen unserer Ponyschule einsetzen.

 

Für jedes Kind gibt es bei uns das passende Pferd, beziehungsweise sie finden sich von selbst. Darauf haben wir meist gar keinen Einfluss und es ist wie Liebe auf den ersten Blick.

Lasst Euch von unseren vierbeinigen Freunden in die Welt der Pferde mitnehmen!


Die Vierbeiner

Jonny

Welsh Cob, 145 cm, 10 Jahre alt

Ich bin der Herdenchef und habe alles im Blick. Zu meinen Pferdefreunden bin ich aber dennoch sehr fair und freundlich, damit sich auch jeder wohl fühlt. Zu den Fohlen bin ich immer ein sehr netter Onkel.

 

Da meine Bewegungen sehr weich sind, ist es besonders leicht auch die schnelleren Gangarten auf meinem Rücken zu lernen. Außerdem bin ich stark und kräftig und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.

 

Ich bin unter dem Sattel besonders weit ausgebildet und fahre oft auf Turniere, wo ich zeigen kann, was ich neben der Ponyschule so alles gelernt habe.


Guapa

Spanier, 150cm, 5 Jahre alt

Ich bin die jüngste im Bunde und komme aus Spanien. Auf dem Transport bin ich hingefallen und habe mir die Schulter gebrochen. Das hat leider niemand gemerkt oder behandelt und so wurde ich als reines Freizeitpferd angeboten. Da ich so lieb zu Kindern bin und alles in Ruhe angehe, hat Laura mich für die Ponyschule und als Therapiepferd gekauft.

 

Bis dahin wusste ich noch gar nicht, wie das an der Longe und mit dem Reiten so geht und wie ich meine kaputte Schulter mit den anderen Beinen ausgleichen kann. Aber Laura meinte: "Das bekommen wir hin!", und gab mit eine Chance. Während meiner Ausbildung zum Reitpferd habe ich alles sofort verstanden und war sehr dankbar, dass ich so akzeptiert werde, wie ich bin. Am Anfang konnte ich nicht gerade laufen aber mit vielen tollen Übungen, kann ich heute sogar galoppieren.

 

Die regelmäßige Krankengymnastik ist ganz wichtig für mich, damit ich mich gut bewegen kann und keine Schmerzen habe. Sie macht natürlich nicht so viel Spaß. wie die Zeit mit den Kindern, aber daran gewöhnt man sich.

 

In der Ponyschule stelle ich mich auf jedes Kind ein und ganz besonders natürlich auf jene, mit Handycap. Ich weiß genau, wie es ist, wenn man etwas "besonderes" ist und nehme meinen Job in der Therapie sehr ernst.

 

(Guapa, zu Deutsch: Die schöne)


Shadow

Hackney Horse, 160cm, 6 Jahre alt

Ich bin der größte unter den „Ponyschulponys“ und mit meinen fast 1,60 Metern Stockmaß auch eigentlich kein Pony mehr. Aber dafür bin ich die Ruhe selbst und ein echter „Gentle Giant“. Ich mache gerne etwas mit den fortgeschritteneren Kindern und genieße das Putzen in vollen Zügen. Meistens so sehr, dass ich dabei fast einschlafe…

 

Die Kinder freuen sich immer riesig, wenn wir galoppieren, denn das kann ich richtig gut. Ich mache so große Galoppsprünge, dass man fast abhebt und fliegt.

 

Eigentlich bin ich ein holländischer Traber und gehe vor der Kutsche. Aber die Kinder haben es mir einfach mehr angetan und so habe ich andere Wege eingeschlagen. Besonders gerne arbeite ich mit Kindern, die ein Handycap haben, denn zu denen habe ich sofort einen Draht.


Lilly

Welsh Pony, 125 cm, 14 Jahre

Wenn alle anderen Ponys müde sind, werde ich erst richtig wach! Ich habe nämlich mehr Sprit als die anderen getankt und vor allem mit etwas fortgeschritteneren Kindern Spaß.

 

Ich gehe gerne an die Longe und kann auch mal richtig schnell laufen, wenn die Kinder das möchten. Das finde ich nämlich super!

 

Wenn ich nicht gerade einen guten Job in der Ponyschule mache, gehe ich vor der Kutsche und wir fahren sogar aufs Turnier. Zusammen mit meiner Tochter Polly sind wir dann auch im Zweispänner unterwegs. Hin und wieder fahre ich auch in den Liebesurlaub und habe süße Fohlen. In 2022 werde ich wieder Mama.


Polly

Welsh Pony, 125 cm, 4 Jahre alt

Anders als meine Mutter, bin ich eher von der ruhigen Sorte. Das muss also an meinem Papa liegen, denn ich bin ganz gemütlich unterwegs.

 

Das ist aber super, wenn Kinder noch etwas unsicher sind oder noch nie auf dem Pferd saßen. Dann kann ich ihnen zeigen, dass es nichts schöneres gibt, als auf unserem Rücken zu sitzen und man überhaupt keine Angst haben muss.

 

Ich finde Ausritte und Geschicklichkeitsaufgaben außerdem besonders toll und freue mich, wenn wir mit der Kutsche unterwegs sind. Auch ich werde in 2022 Mama.


Horst

Mini-Appaloousa, 85 cm, 5 Jahre alt

Ich bin Horst und übersäht von einhundertund... unzähligen Punkten. Deshalb bin ich auch kein Shetlandpony, sondern ein Mini-Appaloousa. Mit meinen 85cm Stockmaß begegne ich den kleinsten Kindern auf einer (Größen-) Ebene und zeige ihnen, wie schön es ist, mit Ponys zusammen zu sein. Ich bin dabei ein ganz feiner und lieber Kerl und für jeden Spaß zu haben.

 

Neben meinem Job in der Ponyschule fahre ich unheimlich gerne mit dem Sulky los. Dabei drehen wir des Öfteren unsere Runden durchs Dorf und ich stelle unter Beweis, was wir kleinen Mini-Ponys sonst noch so alles drauf haben.